Das keine Dorf Lüdershausen hat eine bewegte Vergangenheit.
Lüdershausen war immer ein begehrter Ort, vor allem aufgrund des
Neetzeüberganges und der damit verbundenen Einnahmen. Alles Salz, das
von Lüneburg nach Lübeck transportiert wurde, musste hier mittels einer
Fähre über den Fluss gebracht werden. Es wird vermutet das an diesem
strategischem Platz schon vor 1011 eine Burg errichtet wurde. Die älteste
urkundliche Erwähnung wurde in dem Lehnsverzeichnis der Lüneburger
Herzöge Otto und Wilhelm von 1330 -1352 unter dem Namen “Ludershusen”
gefunden.
Der Ort wurde von sehr viel verschiedenen Stellen verwaltet, darunter
befanden sich sogar der schwedische und dänische König. 1619 wird die
erste Neetzebrücke des Dorfes gebaut. Aber
wer die Brücke benutzen wollte musste jetzt
Brückengeld bezahlen.
Der Ort musste nicht nur durch die
verschiedensten Kriege leiden. So kam es 1819,
1830, 1875 und 1882 zu Großfeuern. Nur wenige
Häuser blieben von den Flammen verschont.
Neben dem Feuer stellte das Elbwasser auch
eine große Gefahr dar. Im März 1855 brach bei
Artlenburg der Elbdeich und ganz
Lüdershausen stand unter Wasser.
Heute gehört Lüdershausen als Ortsteil von
Brietlingen zur Samtgemeinde Scharnebeck.
Obwohl in unserem Dorf nur noch zwei Landwirte aktiv in der
Landwirtschaft tätig sind ist der Ort doch sehr landwirtschaftlich geprägt