Chronik
Vor der Gründung der heutigen Feuerwehr wurden in Lüdershausen von der Gemeinde sogenannte Feuergeschworene eingesetzt. Hier wurden unter anderem die Namen Ernst Dittmer, Ernst Otte, Ernst Nack, Stilke und Heinrich Meyn erwähnt. Aus einem Schriftwechsel der Gemeinde mit dem  königliche Landratsamt in Lüneburg kann die Gründung der Feuerwehr genau nachvollzogen werden. Originaltext  An das königliche Landratamt Lüneburg Lüdershausen 18.Febr.1902 In der heute abgehaltenen Gemeindeversammlung zu der die Mitglieder, Nr. 42-44 der Landgemeindeverordnung vom 8.April 1839 entsprechend unter Angabe der Gründe und in ortsüblicher Weise geladen, in beschlussfähiger Anzahl erschienen waren wurde einstimmig folgender Beschluss gefasst : Die Gemeinde ist bereit eine freiwillige Feuerwehr zu Gründen und eine Feuerwehrspritze und die dazu nötigen Geräte anzuschaffen. Der Gemeindevorsteher                                                                                    H.Meyn Am 28.Februar 1902 wurde dann die Feuerwehr Lüdershausen gegründet. Schon bei der Gründungsveranstaltung meldeten sich 42 Männer um der Feuerwehr beizutreten. Am 17.März wurden  die Statuten beschlossen und am 1.April traten sie in Kraft. Diese beinhalteten  20 Paragrafen in denen die Rechte und Pflichten der Feuerwehrmänner geregelt waren.
Die erste Ausrüstung der Wehr: Eine vierrädrige Spritze mit Saugwerk und einer Zylinderweite von 101 mm. Die Spritze vom Typ Tydow-Hannover ruhte auf Federn. Angeschafft wurde sie am 1.August1902 zu einem Preis von      1145 Mark. 200m Druckschläuche auf zwei Haspeln. 2 Steigerleiter und           2 Dachleiter, 6 Löschbesen und 5 Dachhaken. Die ersten Uniformen wurden von dem hiesigen Schneider Fritz Steep geschneidert, diese bestand aus einer dunkelgrünen Bluse. Als Kopfschutz diente ein Lederhelm mit Messingringen und Lederriemen Der Bauer August Kloodt, als größter Bauer, musste bei Einsätzen zwei Pferde stellen. Bei Einsätzen außerhalb Lüdershausen  stellten die Grundbesitzer in einer bestimmten Reihenfolge Fuhrwerke zum Transport der Mannschaft zur Verfügung.
Die Geschichte der Feuerwehr kann für die Zeit bis 1951 nur aus mündlichen Übermittlungen zusammengestellt werden, da die alten Protokollbücher im Krieg verloren gingen. Aus den Gründungsschreiben mit dem königlichen Landratsamt geht hervor, dass der erste Hauptmann, entspricht heute unserem Ortsbrandmeister, Heinrich Meyn gewesen ist. Nach Gründung der Feuerwehr baute die Gemeinde auch gleich ein Feuerwehrhaus, damit die Gerätschaft gut untergestellt werden konnte. Dieses Gerätehaus wurde an der Stelle des jetzigen Ehrenmals an der Kreuzung Dorfstrasse/Alte Salzstraße gebaut. Heinrich Meyn wurde 1924 von Karl Kloodt als Hauptmann abgelöst. Dieser war sieben Jahre im Amt. Seine Nachfolger wurden Adolf Twesten und Heinrich Oetzmann, bis 1934 wieder ein Heinrich Meyn, Sohn des ersten Hauptmanns, gewählt wurde. In den Kriegsjahren war, wegen Abwesenheit von Heinrich Meyn, Arnold Kahle und bis 1951 Adolf Lieberam Ortsbrandmeister. Bis vor dem Krieg gab es in der Feuerwehr Lüdershausen einen Spielmannszug unter Leitung von Peter Dittmer. Aus Anlass der Feuerwehrbälle wurde vorher immer ein Fackelumzug unter Führung des Spielmannszuges durchgeführt. Leider ist die Handdruckspritze in den letzten Kriegstagen abhanden gekommen und am 19.04.1945 wurde auch noch unser Spritzenhaus von den Engländern zerstört.
Nach dem Kriege wurde eine kleine Gruppe von Bürgern von den Engländern zu einer Feuerwehr zusammengestellt. In den Jahren 1941 bis 1944 wurden, weil zu wenig Männer im Ort waren, Jungen und Mädchen über         16 Jahre zur Feuerwehr dienstverpflichtet. Ihre Ausbildung übernahmen Adolf Lieberam, Arnold Kahle und August Schmidt. Am 1.Januar 1947 wurde die Freiwillige Feuerwehr nach dem Krieg neu aufgestellt. 24 Männer, unter Führung von Brandmeister Adolf Lieberam, gehörten ihr an. Im gleichen Jahr wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg die erste Motorspritze, eine gebrauchte TS 8/8 mit einem Zweitakter Breuer Motor, gekauft. Als Transportmittel diente  eine einachsige Lafette, die von Pferden gezogen wurde. Ende 1948 wurde die Motorspritze gegen eine Tragkraftspritze ausgetauscht die sich aber leider oft nicht bewährte. Transportiert wurde sie auf einem kleinen Treckeranhänger. Ab 1950 wurde von der Gemeinde für die Mitglieder nach und nach Uniformen gekauft, so dass nach kurzer Zeit jedes aktive Mitglied vollständig ausgerüstet war. Zu dieser Zeit wurde auch ein gebrauchter TSA angeschafft.
Im April 1951 wurde das neue Spritzenhaus, gegenüber dem Bauernhof Dittmer, eingeweiht.
50 Jahre FFw Lüdershausen
1957 musste eine neue Tragkraftspritze zum Preis von 3600 DM angeschafft werden. Da damals die Kasse der Gemeinde auch  nicht so üppig gefüllt war, wurde in Lüderhausen gesammelt. Es kam die Summe von 3662 DM zusammen, so dass die neue TS bestellt werden konnte.
Hauptsache die Richtung stimmt
1959 wurde die Jugendfeuerwehr von dem Ortsbrandmeister Heinrich Meyn gegründet.
1963 erhielt die Feuerwehr ihr erstes Fahrzeug.   Ein TSF der Marke Ford-Transit.
am 20.Mai 1976 wurde der Feuerwehr ein neues Geätehaus übergeben
Nach dem Motto - bis der TÜV uns scheidet - mussten wir uns 1978 von unserem Ford-Transit trennen, bekamen dafür ein TSF der Marke VW
1990 Kurz nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze wurde mit der Feuerwehr Hohewisch (Mecklenburg Vorpommern) eine Partnerschaft begründet. Man beschloss regelmäßigen Kontakt zu pflegen. Seitdem sieht man sich mehrmals im Jahr zu den Haupt-versammlungen, Kamerad-schaftsabenden und anderen Veranstaltungen
1998 Wieder ein wichtiger Tag in der Geschichte der Lüdershausener Feuerwehr. Das alte Fahrzeug wurde gegen ein neues TSF eingetauscht
Am 17.November 2001  wurde ein MTW durch   den Förderverein der Lüdershausener Feuerwehr übergeben
Am 25.September 2004 wurde unser umgebautes Gerätehaus eingeweiht In Eigenleistung wurde das Haus vergrößert, so dass unser MTW einen eigenen Stellplatz erhielt.
2009 Neue Plane für    unsere Wurstbude
Feuerwehr Lüdershausen        seit 1902
2013  das neue Führungstem
Stellv.Ortsbrandmeiser                  Ortsbrandmeister   Henning Studemund                        Martin Grunert